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Aktuelles

Vorwaerts in die Vergangenheit ....

 
Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation rund um das Thema „Asylsuchende und Flüchtlinge“ versucht der Vorstand gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt Frankfurt am Main die unumgänglichen Einschränkungen im Trainingsbetrieb wenigstens zu minimieren. Großsporthallen sind in Frankfurt am Main derzeit absolut nicht zu bekommen, Not macht uns aber immer wieder erfinderisch.
 
So kam es am gestrigen Abend dazu, dass eine Halle reaktiviert wurde, die der 1. FBC vor wenigen Jahren erst abgegeben hatte, da es dem Vorstand gelungen war, das Trainingsangebot mit der Franz-Böhm-Schule und zuletzt mit dem Gymnasium Riedberg auf wahres Topniveau in der Badmintonwelt zu heben.
Die kleine Sporthalle der Peter-Petersen-Schule (heute etwas lieblos „IGS“) in Eschersheim (geschätzte 5,50 m Deckenhöhe), darf durchaus aus als eine der Keimzellen des aktuellen 1. FBC bezeichnet werden. Viele Jahrzehnte trafen sich dort die reinen „Freizeitler“ des Vereins, waren doch bis weit in die 2000er die Abteilungen Jugend (Geschwister-Scholl-Schule), Wettkampfsport (Franz-Böhm-Schule und Ernst-Reuter-Schule) und Freizeitbereich im 1. FBC strikt voneinander getrennt, was heute unvorstellbar erscheint. Montags, donnerstags und freitags ging es an der Eschersheimer Zehntmorgenstraße auf den lediglich zwei Feldern mal äußerst munter (Rekordteilnehmerzahl an einem Montag 36 Mitglieder!!!!), mal etwas einsam (Minusrekord = 3 Sportler) zu. Beide Felder haben eine gemeinsame seitliche Auslinie, was immer wieder zu amüsanten Begegnungen, überraschten Gesichtern während des Spiels geführt hat. Die anderen beiden seitlichen Auslinien befinden sich nur wenige Zentimeter von der Stein- bzw. einer Sprossenwand entfernt, was wiederum dem einen oder anderen Schläger sein (teilweise sehr langes, weil noch aus Holz) Leben kostete. Am gestrigen Montagabend trafen sich dort einige, die die Halle noch von früheren Zeiten kennen.
  Naturgemäß wurde nicht nur gespielt sondern auch heftigst in Erinnerungen geschwelgt. „Weißt Du noch, ….“ war eine der häufigsten Einleitungen des Abends. Lis und Georg Schönfeld, die etlichen von uns gemeinsam mit Herbert Hermann (und Ehefrau Ingrid) montags Schlägerhaltung und Taktik näher bringen wollten und die damals schon Badmintongötter für die neuen Sportler waren. Die „merkwürdigen Vier“, Baldur, Norbert (aus Hinter-Hanau), Fred (aus Anspach) und Klaus (ebenfalls Hinter-Hanau: Lieblingsanmerkung „Vom Feinsten!“) mit ihrem freitäglichen Bierspiel. Helga und Harro, das zuverlässige Aufschließerehepaar, der immer gut gelaunte Roland Richter-Steppler, dessen Fröhlichkeit jede und jeden ansteckte.

 



Es wurde nur mit Plastikbällen gespielt, wenn es voll war, wurde alle 10 Minuten per Trillerpfeifensignal gewechselt, die Zusammensetzungen der Doppel (Einzel gab es so gut wie nie) wurden von Chef Peter montags immer vorgegeben, es gab keine Widerworte, niemand kam auf die Idee dazu. Die „Walldorf-Gang“, Steffi, Udo, Wolfgang und Berndie. Der Gang direkt ohne Training in eine der damaligen Stammkneipen (Dorfschmiede, Drosselbart, Römerschänke, etc.), wenn wieder einmal die Schulleitung vergessen hatte, dass in der Halle eine Theateraufführung stattfand und die komplette Halle bestuhlt vorgefunden wurde. Die Legende Peter Volz (aus Schwalbach), der es als einziger je geschafft hat, einen der Plastikbälle durch das gekippte Fenster (fünf Zentimeter Spaltbreite) nach draußen zu spielen und dem es gelang an einem anderen Abend einen Smash so zu spielen, dass anschließend alle den spurlos verschwundenen Ball suchen mussten (er hatte ihn nicht getroffen, in der Ausholbewegung jedoch mit seiner Achsel gefangen …. ohne es zu merken!). Die doch wenig appetitlichen Duschen und Toiletten (jetzt sind sie übrigens nagelneu). Fried mit seiner Hüpfseilakrobatik, Annette und Peti, die sich mehr als ein halbes Jahr nur Bälle am Spielfeldrand zuspielen durften, da unser Hallenwart Peter sie noch nicht für geeignet gehalten hatte. Gabi Czarnulla mit ihrem unkonventionellen, jedoch umso mehr die Männerwelt beeindruckenden Hammersmash, der unermüdliche Briemarkenmaler Rainer Blumenstein aus Sprendlingen. Mama Edith anfangs noch mit ihrem Motorrad-Horst und unser Hildchen, die das Rauchen-Verboten-Schild in der Umkleidekabine „altersbedingt“ nicht mehr erkennen
konnte .... wollte. Das Donnerstagstraining für Badmintonanfänger mit dem legendären Werner Wagner (aus Goldbach bei Aschaffenburg angereist), in dem von 1 Stunde und fünfzehn Minuten maximal die 15 Minuten Badminton gespielt werden konnte, der Rest bestand aus dynamischem Aufwärmen. Und weil das Leben so ist wie es ist, leider auch einige, die viel zu früh den Schläger für immer aus der Hand geben mussten: Jutta, Flo, Wolfgang, Klaus ….

Soooo viele schöne und skurrile Erinnerungen kamen auf, dass hier verständlicherweise nicht alle erwähnt werden können. Leider!
Besonders unvergessen aber noch das 1. FBC-Oldie-Dreigestirn, bestehend aus Hilde Lossen, Peter Dietrich und dem unumstrittenen 1. FBC-Denkmal Horst Friedrich, die viele Jahre jeden Montagabend selbst noch mitspielten. Hilde, noch bis über ihren achtzigsten Geburtstag, fleißige drei Sätze im Mixed mit ihrem dreißig Jahre jüngeren und erklärten Lieblingspartner, Peter bis zuletzt auf seinem Stuhl als „Aufseher“ waltend. Jede Trainingsteilnahme wurde von ihm akribisch dokumentiert und nach dem Duschen zogen einige noch gemeinsam mit dem Dreigestirn zum Griechen nach Ginnheim, um kulinarische Köstlichkeiten zu sich zu nehmen. Getränke natürlich inklusive. Jeden Montag waren die Oldies die letzten im Lokal, hinter denen direkt abgeschlossen wurde. Horst hatte stets drei Sauergespritzte und einen Korn und sein Pfeifchen, Hilde fuhr nach ihren obligatorischen zwei Pils und drei Zigaretten immer noch Peter (gefühlte 5000 Schafskäse insgesamt) nach Hause.
Ach, schee war´s, werklich schee!

Aus der harmonischen Truppe entstand nach einigen Jahren dann die erste „Freizeitmannschaft“ des 1. FBC, die damalige Vierte, die auch in der C-Klasse am Spielbetrieb des HBV teilnahm. Das war der Startschuss für den 1. FBC, der im Laufe der folgenden Jahre dann in ungeahnte Höhen schnellen sollte. Am Zenit waren es 10 Senioren-Mannschaften, viele der Spielerinnen und Spieler haben in der Peter-Petersen ihren Spaß am Spiel gefunden, viele Freundschaften bestehen noch heute aus dieser Zeit, einige PPS´ler engagieren sich bis heute im Vorstand (Ruth Beuse, Gitte Böhm, Jasmin Mittag, Peti Klug, Daniel und Werner Mittag).
Nicht zu vergessen auch die Tatsache, dass etliche unserer heutigen topspielenden „Senioren“ in der Halle fit für höhere Weihen gemacht werden konnten. Ganz besonders sind hier Christoph Pfaff, David und Daniel Mittag zu nennen, die vom FBC-Urgestein Ralf Nass jeden Montag eine Stunde durch die Halle gehetzt wurden. Alle drei haben einem aktuell führenden Verantwortlichen im Verein (der verständlicherweise nicht unbedingt genannt werden möchte) bewiesen, dass aus Ihnen mit viel Fleiß und Training doch noch mehr als „einmal gute A-Klasse-Spieler“ werden kann. Es hat eindeutig zu mehr gereicht Jungs ;0)
Stichwort „Jugend“.  Auch Fuat Yücel, gemeinsam mit Tobi Eberle unser aktueller Top-Nachwuchstrainer, stand am Anfang seiner beachtlichen Karriere, noch reichlich im Badminton unerfahren, in der Tür zur Sporthalle der Peter-Petersen. Genauso unsere jüngste Truppe, die sich im Übergang zur Erwachsenenwelt befindet (stv. seien hier Andi Elbe, Nils Werner und Nik Müller genannt), wurde unter Bobby Turton tausendfach über das hölzerne Fischgrätenparkett der PPS gescheucht ….
So gab es gestern jede Menge Gründe auf die gute alte Zeit und eine hoffentlich neue, mindestens genauso gute anzustoßen. Vielleicht haben jetzt noch ein paar „Alte“ mehr Lust auf ein Revival in der Peter-Petersen-Schule.
Dess wer dann noch schenner ….



Unser Verein

Herzlich willkommen beim 1. Frankfurter Badminton Club!

 
Wir sind der Traditions-Badmintonverein in Frankfurt, gegründet 1953. Unser Sportangebot richtet sich an leistungsorientierte Mannschaftsspieler ebenso, wie an Breitensportler und Schüler/Jugendliche. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Mitspielern.


Neben dem Sport stehen Geselligkeit und Miteinander für uns im Mittelpunkt. So fahren wir bereits seit über 10 Jahren einmal im Jahr zu unserem holländischen Partnerverein SV Meteoor Veendam. Unsere Spielerinnen und Spieler trifft man auf vielen Turnieren, von Ranglisten über Meisterschaften bis hin zu privaten Turnieren - aber auch am "Lager" dem "geheimen" Vereinsheim unseres Clubs.

Jedes Jahr richten wir (bereits seit 1997) unser eigenes internationales Badmintonturnier aus – ein Höhepunkt in jedem Jahr.


Wir freuen uns dass Du auf unsere Seite gefunden hast. Hier informieren wir gern über unser Trainingsangebot, Vereinsleben und unser Turnier. Wenn Du Fragen/Anregungen hast oder zu einem unserer Trainingsabende kommen möchtest, kontaktiere uns einfach hier.


 

22. Frankfurter Badmintonturnier

30.05.2020 - 09:00 Uhr

Pfingsten 2020 folgt die 22. Auflage des Frankfurter Badmintonturniers. Meldet euch rechtzeitig an!

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